Ricarda Lang hat angesichts der stark gestiegenen Spritpreise ein Recht auf Homeoffice für Beschäftigte gefordert. Den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte die Grünen-Politikerin, es brauche „ein Recht auf mobiles Arbeiten und Homeoffice überall dort, wo die Tätigkeit es zulässt und keine betrieblichen Gründe entgegenstehen“.
„Jeder gesparte Tropfen Sprit ist im Moment gut für den Geldbeutel der Bürger“, sagte sie. Zugleich räumte sie ein, dass mobiles Arbeiten nicht für alle Beschäftigten infrage kommt. Wer täglich zur Arbeit fahren müsse, dürfe mit den zusätzlichen Kosten nicht allein gelassen werden.
Ein Liter Diesel kostete zuletzt im bundesweiten Durchschnitt mehr als 2,34 Euro, auch Super E10 verteuerte sich deutlich. Der ADAC führt die Entwicklung nur teilweise auf den Ölpreis zurück. Zugleich kritisiert der Verband die seit dem 1. April geltende Regel, nach der Preise nur noch einmal täglich um 12 Uhr erhöht werden dürfen.
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