Krisen seit 2020 sorgten für Kosten von fast einer Billion Euro

vor 5 Monaten

Krisen seit 2020 sorgten für Kosten von fast einer Billion Euro
Bildquelle: Apollo News

Seit Beginn der 2020er-Jahre steht die deutsche Wirtschaft unter anhaltendem Krisendruck. Auf die Corona-Pandemie folgten die wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine sowie zunehmende handelspolitische Spannungen. In ihrer Gesamtheit haben diese Entwicklungen zu wirtschaftlichen Einbußen geführt, die nach aktuellen Berechnungen frühere Krisen deutlich übertreffen.

Nach Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft summieren sich die gesamtwirtschaftlichen Kosten dieser Phase inzwischen auf nahezu eine Billion Euro. Für den Zeitraum von 2020 bis einschließlich 2025 ergibt sich demnach ein realer Ausfall des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von rund 940 Milliarden Euro. Die Berechnung bezieht sich auf preisbereinigte Werte und verdeutlicht die langfristigen Effekte der wiederholten Schocks.

Umgerechnet auf die Zahl der Erwerbstätigen entspricht dies einem Wertschöpfungsverlust von deutlich über 20.000 Euro pro Person. Als zentrale Ursachen nennt das Institut die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie, die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie internationale Handelskonflikte. Ein erheblicher Teil der Verluste entfällt dabei auf das vergangene Jahr, das von Zollstreitigkeiten mit den USA geprägt war.

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