Die geplanten Verschärfungen zur Krankschreibung (Attest ab dem ersten Tag) verunsichern viele Arbeitnehmer. Die Proteste reißen nicht ab. Sind die Deutschen wirklich zu oft krank, wie Kanzler Friedrich Merz ständig behauptet? Wohl eher nicht! Der Deutschland-Kurier klärt wichtige Fragen.
Wer künftig krank wird, muss sich auf schärfere Regeln einstellen. Die schwarz-rote Koalition will trotz massiver Proteste daran festhalten, dass Beschäftigte bereits ab dem ersten Krankheitstag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) vorlegen müssen. Gleichzeitig soll die telefonische Krankschreibung abgeschafft werden. Die sogenannte Reform wird mit hohen Fehlzeiten und möglichen Missbrauchsfällen begründet.
Namentlich Kanzler Friedrich Merz (CDU) rechtfertigt die Verschärfungen mit „exorbitant gewordenen Krankenständen“ seit der Corona-Hysterie– diese und nicht etwa der Energiewende-Irrsinn und die Russland-Sanktionen seien ein „Wettbewerbsnachteil“ für die deutsche Wirtschaft.
Breite Kritik
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