Die deutsche Autoindustrie befindet sich in einer ernsten Notlage. Immer mehr Zulieferer kämpfen mit massiven Schwierigkeiten, Insolvenzen und Werksschließungen häufen sich, und zehntausende Arbeitsplätze stehen auf der Kippe.
Der japanische Konzern Musashi, ein wichtiger Autozulieferer, spezialisiert auf Getriebe- und Schmiedekomponenten, hatte bereits im Juni angekündigt, in Deutschland Standorte dichtmachen zu wollen. Nun macht das Unternehmen wohl Ernst.
Betroffen sind konkret die Werke in Hann. Münden (Niedersachsen) sowie im thüringischen Leinefelde. Auch im niedersächsischen Lüchow soll die Produktion gekürzt werden. Mehrere hundert Beschäftigte, die bisher Metallteile für Fahrwerks- und Antriebssysteme fertigen, sehen sich von einem Jobverlust bedroht.
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