Korruptionsskandal im Berliner Landesamt für Einwanderung: Ermittlungen wegen Bestechlichkeit und Urkundenfälschung

vor 11 Monaten

Korruptionsskandal im Berliner Landesamt für Einwanderung: Ermittlungen wegen Bestechlichkeit und Urkundenfälschung
Bildquelle: NiUS

In Berlins Landesamt für Einwanderung steht der Verdacht im Raum, dass Termine und Staatsbürgerschaften gegen Geld vergeben wurden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in mindestens zwei Fällen – darunter wegen Bestechlichkeit, Falschbeurkundung im Amt und Siegelmissbrauch. Mehrere Razzien haben bereits stattgefunden, berichtet die Bild.

Nach Bild-Informationen durchsuchten Ermittler am 19. Juni drei Wohnungen sowie ein Dienstzimmer im Landesamt. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte: „Wegen Paragraf 332 Strafgesetzbuch haben wir an drei Wohnanschriften durchsucht.“

Der Leiter des Landesamts, Engelhard Mazanke, informierte die Mitarbeiter in einer internen Mitteilung über die laufenden Ermittlungen: „Heute früh wurde ein Büro im Referat E6 durch das Landeskriminalamt durchsucht.“ Es gehe um de „Verdachts auf Terminvergabe gegen Entgelt“. Die Anzeige habe der Anti-Korruptionsbeauftragte erstattet. Mazanke betonte: „Anders als in anderen Fällen in der Vergangenheit besteht hier ein bloßer Anfangsverdacht.“ Es wäre falsch, davon auszugehen, dass „die Kollegin sich an der Terminnot von Kunden bereichert“ habe.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel