Kommunalwahl in Bayern: Durchwachsene Bilanzen für CSU und SPD

vor 4 Monaten

Kommunalwahl in Bayern: Durchwachsene Bilanzen für CSU und SPD
Bildquelle: Tichys Einblick

Kommunalwahlen haben ihren eigenen Charakter. Sie sind weitaus mehr Persönlichkeitswahlen als die Wahlen zum Bundestag und zu den Landesparlamenten. Ihre Ergebnisse liegen zudem oft erst nach einigen Tagen vor, wenn das öffentliche Interesse allenfalls nur noch ein lokales ist. Stimmzettel von der Größe zuweilen fast eines Quadratmeters wollen zumal aufgrund möglichen Häufelns und Panaschierens erst einmal ausgewertet werden.

Zudem finden oft erst nach weiteren zwei Wochen die Stichwahlen um die Ämter der Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte statt. In diesem Jahr muss in Bayern fast in der Hälfte der Landkreise und Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern am 22. März ein zweites Mal gewählt werden. Bei den Landkreisen, kreisfreien Städten und größeren Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern stehen 128 Stichwahlen an. Vor diesem Hintergrund war klar, dass die bayerischen Kommunalwahlen vom 8. März medial im Schatten der Landtagswahlen von Baden-Württemberg stehen würden.

Allmählich lichtet sich nun der Dschungel an Ergebnissen dieser Bayernwahl. 39.300 Mandate hatten die rund zehn Millionen Wahlberechtigten zu vergeben. Anlass zum Jubel haben die Arrivierten selten. Mit Vorsicht sind derzeit auch die für die Wahlen zu den Kreistagen und Stadträten zusammengefassten aktuellen Prozentwerte zu sehen. Danach erreichte die CSU 31,5 Prozent (minus 2,3 gegenüber 2020). Die Werte für die anderen Parteien sind: Freie Wähler 12,7 Prozent (+2,1); AfD 12,9 (+7,9); Grüne 12,4 (- 4,1); SPD 14,2 (-2,2).

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