Baerbock ist weg, und was kommt jetzt?

vor etwa 1 Jahr

Baerbock ist weg, und was kommt jetzt?
Bildquelle: Tichys Einblick

Es gibt auch noch gute Nachrichten. Das sollte man nutzen, also fangen wir damit auch an: Annalena Baerbock wird Deutschland nicht mehr in der Welt repräsentieren, jedenfalls nicht als Außenministerin.

Das ist schon mal ein Wert an sich. Wir hatten ja gedacht, dass es nach dem grenzenlos selbstverliebten, aber leider auch grenzenlos ahnungslosen Sozialdemokraten Heiko Maas an der Spitze des Auswärtigen Amts nicht mehr schlimmer kommen könnte.

Doch wir mussten feststellen: Es konnte.

Baerbocks Selbstverliebtheit stand der von Maas in nichts nach, sie war nur deutlich teurer. In manchen Monaten gab die Grüne 11.000 Euro Steuergeld für ihr Styling aus. In Worten: elftausend. Pro Monat. Während jeder andere berufstätige Mensch die Kosten für Make-up und Friseur selbstverständlich aus der Privatschatulle begleicht, stellte die 44-Jährige ihre optische Körperpflege wie selbstverständlich der Staatskasse in Rechnung.

Was die Ahnungslosigkeit angeht, wurde es beim Übergang von Maas zu Baerbock auch nicht besser. Im Gegenteil: Die Berater der Grünen erfanden den schmissigen Slogan von der „feministischen Außenpolitik“. Mit Hinweis auf diese Überschrift flog die Außenministerin um die Welt, ließ schöne Fotos von sich machen und hinterließ diplomatisch verbrannte Erde.

Den Präsidenten von Deutschlands wichtigstem Handelspartner China nannte sie öffentlich „Diktator“, und arabische Staatenlenker belehrte sie öffentlich über deren Defizite bei den Frauenrechten. Dafür stellte sie die Kommunikation mit Russland – immerhin dem größten Land der Erde und eine Atommacht – bockig ganz ein: weil Wladimir Putin Baerbocks Vorstellungen von internationalen Beziehungen als friedlichem Ponyhof einfach nicht teilen wollte.

Das alles tat sie mit einer auch sprachlichen Selbstüberschätzung, die dazu führte, dass sie andauernd unbedingt ihre Englischkenntnisse vorführen wollte. Die haben für die Weltbühne aber einfach nicht gereicht, und so produzierte sie zur Belustigung der internationalen Medien legendäre Versprecher in Serie. Wie in Südafrika, als sie „Hoffnungsschimmer“ (beacon of hope) sagen wollte, aber „Speck der Hoffnung“ (bacon of hope) sagte.

Es war ein einziges Desaster.

Inhaltlich machte Annalena Baerbock keine Politik für die deutschen Interessen in der Welt, sondern um auf Parteitagen ihrer Grünen gut dazustehen. Dafür ließ sie unter anderem bis ganz zuletzt ohne Not tausende Afghanen mit ungeklärter Identität nach Deutschland fliegen. Das brachte ihr den Jubel grüner Migrationsfetischisten ein – und Deutschland weitere Sozialausgaben und ein potenziell erhöhtes Kriminalitätsrisiko.

Die ansonsten eher nüchterne „Berliner Zeitung“ hat Baerbocks Wirken einmal so zusammengefasst: „Das ist keine Außenpolitik, das ist ein Ego-Trip.“ Das hat nun ein Ende, Gott sei’s gedankt.

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