Westinghouse, einer der weltweit führenden Hersteller von Kernkraftwerken, setzt sich weiterhin für eine Wiederinbetriebnahme stillgelegter Reaktoren in Deutschland ein. Deutschland-Chef Martin Pache hielt dazu diese Woche einen Vortrag auf Einladung der Kerntechnischen Gesellschaft. Eine Reaktivierung der in Folge der Atomausstiegsentscheidung abgeschalteten Anlagen sei immer noch möglich, betonte er.
„Rein technisch kann ein ein größerer Teil der Kraftwerke in Deutschland, die bereits teilweise zurückgebaut wurden, wieder angefahren werden“, sagte Pache. „Technisch kein Problem. Terminlich, wirtschaftlich muss man es sich anschauen. Aber meiner Meinung nach wird es durchaus überraschende Ergebnisse geben.“ Dies hänge vom jeweiligen Rückbaustatus der Anlage ab.
Leider dürfe er nicht im Detail sagen, welches Kraftwerk in welchem Status ist, „da wir als Westinghouse Deutschland auch diesen Rückbau betreiben“, so der Maschinenbau-Ingenieur und Geschäftsführer der Westinghouse Electric Germany GmbH. „Das heißt, die Zerlegung der Komponenten machen wir auch. Das heißt, wir haben laufende Verträge, da sind Geheimhaltungsklauseln drin. Das heißt, ich kann nicht so so frei aus dem Nähkästchen plaudern, wie weit wir in welchem Kraftwerk sind.“
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