„Keine Antwort durch Noa Sander“: Widersetzen-Sprecher distanziert sich erneut nicht von Gewalt gegen Journalisten

vor etwa 2 Stunden

„Keine Antwort durch Noa Sander“: Widersetzen-Sprecher distanziert sich erneut nicht von Gewalt gegen Journalisten
Bildquelle: Apollo News

Erneut konnte sich der Sprecher von „Widersetzen“, Noa Sander, nicht dazu durchringen, Gewalt gegen Journalisten zu verurteilen – dieses Mal in einem Interview mit der Wochenzeitung der Freitag, das am Mittwoch veröffentlicht wurde. Dabei wurde Sander die einfache Frage gestellt: „Lehnt das Bündnis körperliche Angriffe auf Journalist*innen und Medienschaffende ab?“ Doch statt einer Antwort wurde lediglich der Text „Keine Antwort durch Noa Sander“ veröffentlicht.

Gleichzeitig äußerte er sich auf der Abschlusskonferenz von „Widersetzen“ zu den Protesten in Erfurt, bei der er die dort geschehenen Angriffe auf Journalisten mit dem Satz „Faschist*innen mit Presseausweis sind immer noch Faschist*innen“ gerechtfertigt hatte.

Dabei kritisierte er Apollo News: „Apollo News macht keine seriöse Berichterstattung nach journalistischen Standards.“ Stattdessen seien die Mitarbeiter des Online-Magazins „rechte Provokateure, die gezielt Hetze betreiben“. Er warf Apollo News vor, Kampagnen gegen Einzelpersonen zu fahren, und machte das Online-Magazin dafür verantwortlich, dass diese dann Morddrohungen erhielten und unter enormen psychischen Druck gerieten. „Ihre Hetze führt immer wieder zu Gewalt“, so Sander.

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