Justizministerin Stefanie Hubig hat mehrere Journalisten zu einem exklusiven Hintergrundgespräch geladen. Dabei soll es auch um ihren Gesetzesentwurf gegen „digitale Gewalt“ gegangen sein, wie der Tagesspiegel berichtet. Allerdings sei der Entwurf den Journalisten nicht schriftlich vorgelegt worden, teilte das Ministerium mit.
Wer jedoch eingeladen war und was genau besprochen wurde, wollte das Ministerium der Zeitung nicht mitteilen. Der Fall von Collien Fernandes sei dabei nicht besprochen worden, sagte ein Sprecher. Dass Hubigs Gesetzesinitiative so intensiv besprochen wird, liegt allerdings auch daran, dass die geplante Einschränkung von Deepfakes mit der Debatte um den Fall Fernandes verknüpft wird.
Die Schauspielerin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Er solle laut einem Bericht des Spiegel Fake-Profile in ihrem Namen angelegt und Sexvideos versendet haben. Ulmens Anwalt wirft dem Spiegel eine einseitige Berichterstattung vor, gegen die er vorgehen wolle.
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