Bei NIUS live kommt das Gespräch auf den erneuten Antisemitimus-Skandal bei der Berlinale. NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt geißelt den Kulturbetrieb und steuerfinanzierte Staatskunstfestivals, bei denen auch immer wieder Israel-Hasser auffallen. Bei Norbert Dobeleit diskutieren Julian Reichelt und Alexander Kissler unter anderem über den jüngsten Skandal bei der Berlinale. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer will nun die Festival-Direktorin Tricia Tuttle ablösen lassen, die den syrisch-palästinensischen Filmemacher Abdallah Alkhatib, der von einem „Genozid“ in Gaza sprach, in seinem Furor nicht nur gewähren ließ, sondern eine Woche zuvor sogar mit den Israel-Hassern für Fotos posiert hatte.
Reichelt nannte den Vorfall einen mit Ansage. Das Palästinensertuch sei zum Erkennungszeichen einer „eliminatorischen, in dem Fall islamistischen, antisemitischen Bewegung“ geworden, in deren ideologischem Kern die Auslöschung der Juden steht. Jeder könne wissen, wofür diese Symbolik steht. Der NIUS-Chefredakteur brachte es auf den Punkt: „Ich halte das Pali-Tuch für die neue Hakenkreuz-Binde.“
Die Berlinale sei ein Staatsfestival und werde getragen von denselbem Verein, der auch diese Jan-Böhmermann-Spiele in der „Schwangeren Auster“ veranstalten wollte. Reichelt forderte: „Schluss mit Staatskunst-Festivals! Sie geraten immer außer Kontrolle.“ Kitsch und Polit-Kunst brauche kein Mensch, ohne öffentliche finanzielle Zuschüsse hätte diese Kunst keinen Erfolg: „Ich sag‘ mal: Abdallah Alkhatib wird niemals Michelangelo.“Der NIUS-Chefredakteur meinte, er sei dagegen, dass man sich auf deutschen Staatskunst-Festivals mit einer Bewegung gemein mache, die Juden auslöschen wolle. Es habe sich um einen Vorfall „mit Ansage“ gehandelt: „Du weißt einfach: Wenn du Steuergeld in Kultur steckst, kommt hinten immer Antisemitismus bei raus.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











