Deutschland hat sich sein ohnehin kümmerliches Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre mit Staatsausgaben erkauft. Unternehmen und private Haushalte haben im Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 zusammengenommen keinen Beitrag zum Wachstum geleistet. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet.
Dass die gesamtwirtschaftliche Leistung in diesem Zeitraum überhaupt um durchschnittlich 0,2 Prozent pro Jahr gestiegen ist, verdankt Deutschland demnach allein dem „aggregierten staatlichen Beitrag“. Ohne die Ausgaben des Staates für Konjunkturprogramme, Bundeswehr, Klimaschutz und Infrastruktur wäre das Bruttoinlandsprodukt nicht nur stagniert, sondern geschrumpft.
Besonders stark gingen die Investitionen in Wohn- und Gewerbebauten sowie in Maschinen und Fahrzeuge zurück. Als Gründe nennt die Studie Geschäftseinbrüche infolge der Corona-Pandemie, Probleme in den Lieferketten, unsichere Finanzierungsbedingungen, Handelskonflikte und geopolitische Schocks wie den russischen Überfall auf die Ukraine.
Künstliche Intelligenz in der deutschen Wirtschaft: Risiken und Schutzmaßnahmen | 07.10.26











