Berlins Innensenatorin Iris Spranger hat einen Bericht vorgestellt, der den islamistischen Extremismus in der Hauptstadt in den Jahren 2024 und 2025 dokumentiert.
Eigentlich ist nichts falsch im ersten „Islamismus-Monitor“ der Innenbehörde. Korrekt ist die Feststellung, dass sich eine Vielzahl an Islamisten verschiedener Strömungen in Berlin befindet, die langfristig die freiheitlich-demokratische Grundordnung durch ein Staatswesen islamischer Prägung ersetzen wollen. Der mit 23 Seiten eher dünne Bericht benennt eine abstrakte terroristische Bedrohungslage, konstatiert, dass sich die islamistische Szene zunehmend ins Internet verlagert und dort vor allem Jugendliche und junge Erwachsene mit Propaganda erreicht.Das ist allerdings nicht neu, kürzlich wurde durch eine MOTRA-Studie bekannt, dass jeder zweite junge Muslim in Deutschland islamistisches Gedankengut hegt. Radikale Prediger, die sich in sozialen Netzwerken als Influencer betätigen, erreichen immer mehr Kinder und Jugendliche. Auf Plattformen wie TikTok, Instagram und YouTube reden sie diesen ein, es sei eine von jedem Muslim zu befolgende Glaubenspflicht, den militanten Dschihad gegen die westliche Gesellschaft und die „Ungläubigen“ zu führen.
Richtig, aber ebenfalls keine neue Erkenntnis ist die Tatsache, dass die Anhänger des Salafismus den größten Teil der islamistischen Szene in Berlin bilden. Daneben sind noch die palästinensische Hamas, die libanesische schiitische „Hisbollah“ und die in mehreren Ländern aktive „Hizb ut-Tahrir“ in der Hauptstadt aktiv.
Immer wieder demonstrieren radikale Islamisten in der Stadt, greifen auch Polizisten an.
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