In einem 2016 veröffentlichten Manifest mit dem Titel „Mit Islamisten reden!“ beschreibt die Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek Islamisten als wichtige Verbündete in der Mobilisierung der „marginalisierten unteren Mittelschichten“. Zudem ordnet sie die radikalislamistische und arabische „Muslimbruderschaft“ als Verteidigerin der Rede- und Glaubensfreiheit in Ägypten, Syrien und Jordanien ein. Die Ablehnung des „Raubtierkapitalismus“ hätten Islamisten Reichinnek zufolge mit westlichen Antikapitalisten gemein. Zugleich würden sie für eine gerechte Verteilung des Reichtums eintreten. Als die Veröffentlichung im vergangenen Jahr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rückte, entbrannte eine mediale Diskussion auf verschiedenen Plattformen über diese Aussagen.
Nun zeigt der Journalist Sandro Serafin in einer am Mittwoch in der Wochenzeitung Junge Freiheit veröffentlichten Recherche: Die Vorsitzende der Linken im Bundestag steht Islamisten und der Muslimbruderschaft offenbar nicht nur politisch keineswegs fern, die Muslimbruderschaft könnte sogar einen direkten Einfluss auf die Linksfraktion im Bundestag haben.
Findet, dass man mit „Islamisten reden“ müsse: Die Linke Parteivorsitzende Heidi Reichinnek (r.).
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