Seit Montag hat Wilfried Peters offiziell das Amt des Leiters des Brandenburger Verfassungsschutzes übernommen. Sein Hauptfokus ist dabei offenbar die Brandenburger AfD. Zumindest klingt das am Montag bei den Worten des parteilosen Brandenburger Innenministers René Wilke (früher Linke) so an.
Wilke hatte sich Peters als Kandidaten für das Amt gewünscht und seine Erfahrung gelobt. Peters war zuvor am Verwaltungsgericht Berlin tätig, 15 Jahre lang sogar als Vizepräsident des Gerichts – Wilke ist erst seit Mai 2025, nachdem seine Vorgängerin Katrin Lange zurücktrat, Innenminister des von SPD und BSW regierten Bundeslandes. Das neue Duo soll die AfD nun in ihre Schranken weisen.
Denn die richterliche Erfahrung soll Peters laut Wilke vor allem im Kampf gegen die Alternative für Deutschland helfen, berichtet der rbb. Dort heißt es, dass Wilke immer wieder Klagen über die Einstufungen des Verfassungsschutzes vernehmen müsse. Die Einstufung der AfD Brandenburg als Partei mit gesichert rechtsextremistischen Bestrebungen war zuletzt erst Ende Mai vom Brandenburger Verfassungsschutz ausgesetzt (Apollo News berichtete) worden.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











