Es ist ein geradezu absurder Vorgang, doch in der Hauptstadt hat der Wahnsinn Methode: Die Polizei Berlin sucht um Mithilfe wegen eines Tötungsdelikts, das sich am 30. März zugetragen haben soll. Das Irre: Die Blutspur nach der Verletzung einer Person geht mindestens einige hunderte Meter quer durch den Berliner Bezirk Friedrichshain. Über die absurde Fahndung hatte zuerst der Bild-Blaulichtreporter Axel Lier berichtet.
Im Fahndungsaufruf heißt es: „Am Sonntag, 30.03.2025, gegen 03:50 Uhr, wurde in einer Wohnung beim Bersarinplatz eine männliche Person getötet. Kurz danach verließen mehrere Personen zu Fuß die Wohnung, darunter mindestens eine Person mit einer blutenden Wunde.“ Eine Blutspur führe entlang der Route: Petersburger Str., Bersarinplatz, Ludwig-Pick-Str., Karl-Marx-Allee, Weberwiese, Gubener Str., Wedekindstr., Rüdersdorfer Str. und Koppenstr. Der Aushang ist übertitelt mit „Tötungsdelikt“.
Ebenfalls bemerkenswert: Die Blutspur zieht sich also über mehrere hunderte Meter – und das halbe Viertel in Friedrichshain. „Ziemlich lange Blutspur ...“, merkte Lier in seinem Beitrag auf X entsprechend an. Ebenfalls bemerkenswert: Die Blutspur führt mitten an einer Polizeiwache vorbei, nämlich dem 51. Polizeiabschnitt in der Wedekindstraße.
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