Herbert Grönemeyer fordert dazu auf, die Demokratie gegen „Gelalle von rechts“ zu verteidigen

vor 5 Monaten

Herbert Grönemeyer fordert dazu auf, die Demokratie gegen „Gelalle von rechts“ zu verteidigen
Bildquelle: Apollo News

Während seines Konzerts in der Uber Arena in Berlin äußerte sich Herbert Grönemeyer wieder einmal politisch. Der Berliner Ausgabe von t-online zufolge erklärte Grönemeyer: „Gemeinsam sind wir für unsere Zukunft verantwortlich.“ Man müsse nun „die Demokratie verteidigen“ und sich gegen „jedes rassistische Gelalle von rechts“ stellen. Das Nachrichtenportal attestierte Grönemeyer daraufhin „Rückgrat und Haltung“. Dem Portal tipBerlin zufolge erklärte Grönemeyer weiter, dass man gegen Hetze stehen und Populisten Einhalt gebieten müsse. Bis „sie wieder in ihren Löchern verschwinden“ – daraufhin spielte Grönemeyer den Song „Fall der Fälle“ mit der Zeile „Kein Millimeter nach rechts“.

Grönemeyer positionierte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach gegen die AfD und rechte Meinungen. So hat Grönemeyer gemeinsam mit der Band „Silbermond“ den Song „Mein Osten“ neu aufgenommen. Unter anderem geht es in dem Lied um die gespaltene Gesellschaft. Grönemeyer, der in der Vergangenheit immer wieder scharf die AfD attackierte, singt dort: „Risse gehen durch Familien und ein Riss geht auch durch mich“. Weiter singt er: „Werden reden müssen, streiten, um Kompromisse ringen und so weiter. Aber was nicht hilft, sind wir uns da einig? Ideen von 1933“.

Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Songs gab Grönemeyer auch der dpa ein Interview. Ihm zufolge hätten wir es derzeit mit einer „wackligen Welt“ zu tun, „an deren Enden Populisten zerren“. Weiter erklärt er: „Da kann man manchmal nur noch den Kopf schütteln, aber irgendwie müssen wir es als Gesellschaft schaffen, stabil zu bleiben. Stabil in unseren Werten, in unserem Verständnis von Freiheit und stabil in unserer Demokratie an sich.“

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