Unkritisch und Schamlos: Sophie von der Tann erhält Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis

vor 7 Monaten

Unkritisch und Schamlos: Sophie von der Tann erhält Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis
Bildquelle: Tichys Einblick

Spätestens seit der Aufdeckung des (indirekten) ZDF-Mitarbeiters Muhammad Abu Matars als führendes Hamas-Mitglied in Gaza hätte dem Vorstand des Vereins zur Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises für Fernsehjournalismus Zweifel kommen müssen. Zweifel, ob es gerade einmal zwei Jahre nach dem grausamen Überfall der arabisch-muslimisch-palästinensischen Terror-Organisation Hamas auf mehrheitlich israelische Zivilisten angemessen ist, überhaupt einen Preis zu verleihen. Noch immer benutzt die Terror-Organisation in Gaza zwei israelische Leichen als politisches Faustpfand und quält mit ihrer verzögerten Herausgabe die Angehörigen.

In diesem Umfeld wollen Journalisten, Fernsehdirektoren und Intendanten am 4. Dezember in Köln feiern?

Dass die 34jährige Sophie von der Tann, langjährige Reporterin des Bayerischen Rundfunks im ARD-Studio Tel Aviv, von der ihr zuteilwerdenden Ehre überwältig ist, kann den kritisch-gelassenen Fernseh-Zuschauer nicht überraschen. Er kennt sie als freundlich grinsende Person vor der Kamera, die stets eine Erklärungsversion für Dies und Das im Nahen Osten auf den Lippen hat. Auffallend: immer sind Israel und die Regierung Netanyahu schuld. Sie hat studiert, spricht laut Selbstauskunft Hebräisch und Arabisch und hat in München (BR), Köln (WDR) und Hamburg (NDR) ihre medialen Claqueure, zu denen die Preisverleiher sich jetzt auch zählen dürfen.

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