Die Gewalt an Schulen in Nordrhein-Westfalen ist in den vergangenen Jahren rasant angestiegen – allen voran unter migrantischen Kindern und bei Mädchen ist sie regelrecht explodiert. Auch werden die Schulhof-Angreifer immer jünger.
Das zeigt eine Studie des Landeskriminalamtes NRW in Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln, die der Bild-Zeitung vorliegt. Anonym befragt wurden 3800 Schülerinnen und Schüler der 7. und 9. Klassen an 27 Schulen in Gelsenkirchen, Marl und Herten, um das sogenannte „Dunkelfeld“ aufzuhellen und so zusammen mit den Polizeidaten ein Gesamtbild zu erzeugen.
Die Zahl der 6- bis 13-jährigen Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen, die wegen Gewaltvergehen mit der Polizei in Berührung gekommen sind, hat sich demnach mehr als verdoppelt – sie ist um 114 Prozent gestiegen. Auffällig ist, dass jüngere Schulhof-Täter immer zahlreicher werden. In der Altersgruppe der 14- und 15-Jährigen liegt der Anstieg bei „nur“ 21,6 Prozent.
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