„Gehört vor ein Gericht“: Kurdische Gemeinde demonstriert gegen den Staatsbesuch von Ahmed al-Scharaa

vor 3 Monaten

„Gehört vor ein Gericht“: Kurdische Gemeinde demonstriert gegen den Staatsbesuch von Ahmed al-Scharaa
Bildquelle: Apollo News

In Berlin haben Kurden am Montag gegen den Staatsbesuch des syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa demonstriert. Wie Fotos, die von der Kurdischen Gemeinde Deutschland auf X veröffentlicht wurden, zeigen, demonstrierten zwischen 12 und 14 Uhr vor dem Reichstag mehrere Dutzend Menschen gegen den Empfang al-Scharaas, unter anderem mit kurdischen Fahnen.

In einer Stellungnahme der Kurdischen Gemeinde auf X hieß es: „Es beschämt, dass Deutschland einem Mann wie al-Sharaa, besser bekannt als al-Jolani, in Berlin den roten Teppich ausrollt. Seine politische Herkunft liegt im Kern des globalen Dschihadismus.“ Und weiter: „Sein Name ist untrennbar mit Anschlägen, Entführungen und gezielter Gewalt gegen die Zivilbevölkerung verbunden.“

Weiter machte man auf die Unterdrückung religiöser und ethnischer Minderheiten unter dem neuen syrischen Regime aufmerksam: „Drusen, Alawiten, Kurden, Êzîden und Christen gehören zu denjenigen, die systematischen Gewaltexzessen, Vertreibung und Mord ausgesetzt waren und es vielfach weiterhin sind.“ Das verband man mit der Forderung: „Al-Sharaa gehört vor ein Gericht und nicht ins Kanzleramt.“ Der Empfang stelle deshalb eine „politische Rehabilitation“ dar.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel