Der Syrer Abdulhadi B. wurde 2018 wegen Unterstützung der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt. Das Gericht sah es damals als erwiesen an, dass B. an der Anwerbung von IS-Anhängern beteiligt war und sogar zwei Männer zu einem Selbstmordanschlag in Syrien bewegen wollte.
Nach Verbüßung seiner Strafe wurde B. 2022 in die kleine Stadt Tirschenreuth in der bayerischen Oberpfalz überstellt. Seitdem ist er ausreisepflichtig – doch seine Abschiebung nach Syrien wurde bislang nicht vollzogen, der Grund sei die humanitäre Lage in dem Land.
Offenbar will der 37-Jährige Deutschland nun eigenständig verlassen, doch es gibt einen Haken. Wie die Bild berichtet, fordert er hunderte tausend Euro von der Bundesrepublik, um auszureisen. Nur wenn er 144.000 Euro bekomme, werde er Deutschland freiwillig verlassen, soll der Mann vor dem Verwaltungsgericht Regensburg erklärt haben. Er sehe diese Summe als eine Art Entschädigung für seine Ausreise.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











