Rund 44 Prozent für die AfD, und 20 Prozentpunkte Verlust für die CDU in Sachsen-Anhalt – die Christdemokratie hat am Wahlsonntag nichts weniger als eine historische Demütigung erlebt. Nur noch 17,2 Prozent der Wähler gaben der Partei ihre Stimme, in den Altersgruppen unter 60 ist sie nur noch eine reine Splittergruppierung.
Das einstige Versprechen des Friedrich Merz, nämlich die AfD zu halbieren, hat sich also in das glatte Gegenteil verwandelt. Die Umfragewerte auf Bundesebene sind bekannt und nur latent weniger katastrophal. Als normal denkender Bürger, der nicht in politische Strukturen eingewoben ist, könnte man angesichts dieser Sachlage auf die Idee kommen, dass sich nun doch nun wirklich mal etwas ändern müsste.
Man könnte ernsthaft glauben, dass in der CDU – einer Partei mit hunterttausenden Mitgliedern, hunderten Berufspolitikern und schier unzähligen Beratern – genug Kapazitäten vorhanden sind, um sich schon im Vorfeld auf so eine Wahlniederlage vorzubereiten und sprechfähig zu sein. Doch weit gefehlt, in der heutigen Pressekonferenz von Friedrich Merz redete dieser zwar, sagte aber nichts.
SACHSEN-ANHALT: AfD nun vor Regierungspoker – Lautes Schweigen von Merz nach CDU-Wahldebakel | LIVE









