Gleichstellung um jeden Preis? Warum Ronaldo und Co. zu Recht mehr verdienen

vor 12 Monaten

Gleichstellung um jeden Preis? Warum Ronaldo und Co. zu Recht mehr verdienen
Bildquelle: Tichys Einblick

Die aktuelle Fußball-Europameisterschaft der Frauen in der Schweiz ist ein Meilenstein – für Spielerinnen, Fans und den Sport an sich. Doch mit dem Turnier rollt nicht nur der Ball, sondern auch eine politische Debatte: Muss Frauenfußball dem Männerfußball gleichgestellt werden – sportlich, medial und finanziell? Der Wunsch nach Gleichwertigkeit ist nachvollziehbar. Aber er wird zunehmend von einer ideologischen Gleichmacherei überlagert, die der Sache mehr schadet als nützt.

Das ist keine Kritik am Frauenfußball – ganz im Gegenteil. Der Enthusiasmus vieler Spielerinnen, das steigende Niveau, der stetige Ausbau von Ligen und Jugendförderung: all das zeigt, dass hier etwas Eigenständiges und Ernstzunehmendes gewachsen ist. Doch Eigenständigkeit bedeutet eben nicht Gleichheit in allen Belangen. Frauenfußball ist anders. Und das ist in Ordnung so.

Was hingegen nicht in Ordnung ist: die unhaltbare Behauptung, Frauenfußball sei sportlich gleichwertig mit Männerfußball oder müsse es endlich werden. Ein Blick auf die Realität genügt: Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft verlor unlängst mit 1:7 gegen eine U15-Bubenmannschaft. Solche Testspiele zeigen regelmäßig, dass gut trainierte männliche Jugendteams den Nationalspielerinnen körperlich und spielerisch überlegen sind. Das liegt nicht an fehlendem Willen oder schlechter Ausbildung der Frauen, sondern schlicht an der Biologie: Männer sind hinsichtlich Schnelligkeit, Dynamik, Muskelkraft und Ausdauer von Natur aus im Vorteil.

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