Fotos in Auschwitz – muss das eigentlich sein?

vor mehr als 1 Jahr

Fotos in Auschwitz – muss das eigentlich sein?
Bildquelle: NiUS

Wenn es der Kanzler nicht versteht – wie soll es der Normalbürger begreifen? Ich rede von Fotos und Selfies im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz. Von Fotos, die ganz offiziell gemacht werden, nicht heimlich. Wie das von Olaf Scholz im Krematorium von Auschwitz. Man sieht ihn beim stillen Gedenken – ein Foto, das über Fotoagenturen weltweit nicht ganz so still verbreitet wurde.

Woran er denkt, wissen wir nicht. Wir kennen aber seine allgemeinen Bekenntnisse zu „Jüdinnen und Juden“. Nie wieder dürfe es Antisemitismus auf deutschem Boden geben, ist einer seiner häufig gebrauchten Sätze. Leider gibt es genau den – Antisemitismus auf deutschem Boden. Immer mehr und immer heftiger. Es gibt ihn vor allem, weil Islamisten Juden in Deutschland jagen. Und genau das spricht der Kanzler nicht aus. Weil es nicht in seine gescheiterte Migrationspolitik passt.

Was hat das mit Auschwitz zu tun, mögen sich manche fragen. Antwort: Gestern war der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar – der 80. Jahrestag der Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Zahlreiche Politiker nahmen an der internationalen Gedenkfeier teil – darunter auch Bundeskanzler Scholz. Bei der Gedenkfeier waren auch mehr als 50 ehemalige Häftlinge. Es könnte die letzte große Gedenkfeier mit ihnen gewesen sein, weil viele sehr alt und gebrechlich sind. Im größten deutschen Konzentrationslager Auschwitz wurden zwischen 1940 und 1945 weit mehr als eine Million Menschen ermordet – die meisten von ihnen waren Juden.

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