Der Terrorist und IS-Anhänger von New Orleans soll mehrere Komplizen beim Ablauf des Anschlags gehabt haben, wie das FBI bestätigt hat. Im Gegensatz zum bekannten Haupttäter, Shamsud-Din Jabbar, befindet sich der Rest der Terrorzelle jedoch auf freiem Fuß. Ermittlungen zu dem Fall und die Suche nach den möglicherweise gefährlichen Terroristen laufen auf Hochtouren.
Das FBI hatte umgehend nach dem Anschlag die Ermittlungen übernommen. Mehrere Straßen rund um den Tatort wurden abgesperrt. Außerdem hat man sogar aus Virginia, nahe Washington, D.C., Unterstützung einfliegen lassen. So flogen am Mittwoch Flugzeuge mit der Rufnummer des „FBI Hostage Rescue Team“ von Richmond, Virginia, nach New Orleans. Die Einheit ist spezialisiert auf Antiterror-Kampf und wird nur in besonderen Fällen eingesetzt; sie ist vergleichbar mit dem deutschen GSG9.
In amerikanischen Medien, wie dem Washington Examiner, wird darüber spekuliert, dass auch FBI-Einheiten zur Bombenentschärfung nach New Orleans geschickt wurden. Alle diese Einheiten sind Teil des FBI-Aufgebots für ernsthafte Notfälle. Offensichtlich geht es darum, den Rest der Terrorzelle, der Jabbar angehörte, aufzuspüren und mögliche weitere Anschläge durch sie zu verhindern.
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