Zwar ist die Zahl der Straftaten im bayerischen Regensburg rückläufig, dennoch macht sich ein anderes Phänomen in der 150.000-Einwohner-Stadt breit: Knapp die Hälfte aller Tatverdächtigen sind Nichtdeutsche.
Insgesamt wurden 5.449 Personen erfasst, davon hatten 45,5 Prozent keinen deutschen Pass. Im Verhältnis zum Bevölkerungsanteil gelten nichtdeutsche Tatverdächtige damit als überrepräsentiert. Innerhalb dieser Gruppe fällt besonders eine Nationalität auf: Tunesische Staatsangehörige stellten 5,9 Prozent aller Tatverdächtigen. Zudem entfällt laut Polizei etwa ein Viertel aller Straftaten auf Zuwanderer ohne gesicherten Aufenthaltsstatus oder im Asylverfahren.
Laut Sicherheitsbericht der Polizei wurden insgesamt 13.056 Fälle registriert – rund 1.900 weniger als im Vorjahr. Damit liegt die Kriminalität leicht unter dem Niveau von 2022. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote um 3,1 Prozentpunkte auf 67 Prozent. Den größten Anteil machten weiterhin mit 38,1 Prozent Diebstähle aus, gefolgt von sonstigen Straftaten mit 22,1 Prozent.
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