EU-Ratspräsident António Costa hat sich in einer Rede vor dem UN-Sicherheitsrat für eine globale KI-Regulierung eingesetzt. Das sei nötig, um den internationalen Frieden und die Sicherheit zu gewährleisten. Die EU hat bereits mit dem AI-Act eine weitläufige Regulierung von Künstlicher Intelligenz – wenn es nach Costa geht, solle das auf die ganze Welt ausgeweitet werden.
Gleichzeitig lobt Costa Künstliche Intelligenz, sie könne die ältesten Herausforderungen der Menschheit lösen: Zu diesen würden „unheilbare Krankheiten, klimabedingte Instabilität, Armut und Ungleichheiten, die Lieferung humanitärer Hilfe durch intelligente Logistik“ zählen. Ebenso würde sie neue Möglichkeiten zur „interkulturellen Kommunikation“ schaffen.
Gleichzeitig warnte er jedoch auch vor Desinformation durch KI – sie werde dafür genutzt, „um das Vertrauen in Institutionen zu untergraben“. Auch Cyberangriffe würden durch sie ermöglicht werden. Deshalb, so Costa, brauche es „globale Anstrengungen“: „Wir müssen handeln, bevor die Kipppunkte irreversibel werden“, warnte der EU-Vertreter auf der internationalen Bühne. Darüber hinaus warnte er jedoch auch vor der „Entwicklung von Lethalen Autonomen Waffensystemen“, die die menschliche Verantwortung aus Entscheidungen über Leben und Tod entfernen könnten.
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