Siemens-Chef Roland Busch sieht den Standort Deutschland zunehmend kritisch.
Auch wenn sein Unternehmen die digitale Entwicklung vorantreibe, werde man von unzähligen Gesetzen gebremst, so der Manager auf dem Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung in Berlin. „Viel zu langsam“ lautet laut Bild sein Kommentar zu den Vorgaben aus Brüssel. Auf die Frage, ob er persönlich Siemens noch einmal in Deutschland gründen würde, antwortet der Manager „Vermutlich in den USA“.
Sein Unternehmen investiere weiterhin „massiv“, so der Konzernchef. Allerdings warnt Busch: „Es wird aber zunehmend schwieriger.“ Von zwei Milliarden Euro Kapitalinvestitionen seien in den vergangenen Jahren eine Milliarde Euro in Deutschland investiert worden.
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