An der Oberschule Schleife im Landkreis Görlitz ist es während einer Projektwoche im März zu einem schweren Vorfall gekommen. Laut einem Bericht der Jungen Freiheit (JF) präsentierten zwei externe non-binäre Aktivisten des Theaterprojekts „Mut!“ einer Klasse mit 26 Schülern im Alter von 14 bis 15 Jahren pornografisches Bildmaterial von Homosexuellen, ohne Wissen und Zustimmung der Eltern. Laut der Jungen Freiheit erstatteten zwei Elternpaare inzwischen Anzeige bei der Polizei in Weißwasser, die bereits ermitteln soll.
Eine Anfrage von Apollo News blieb dazu bislang unbeantwortet. Laut Jungen Freiheit soll ein möglicher Verstoß gegen § 184 des Strafgesetzbuchs vorliegen, der das Zugänglichmachen pornografischer Inhalte gegenüber Minderjährigen unter Strafe stellt. Die Anzeige richtet sich gegen Unbekannt, da die Aktivisten ihre Namen nicht preisgegeben hätten, sagten die Eltern der JF.
Die Veranstaltung war vom 16. bis 20. März geplant. Da die Lehrer mit Prüfungen in den zehnten Klassen beschäftigt waren, schickte Schulleiter Jan Rehor die beiden Aktivisten laut der Jungen Freiheit ohne pädagogische Begleitung in die neunte Klasse. Eine inhaltliche Vorabsprache mit den Eltern habe es nicht gegeben, was nach Einschätzung von Elternvertretern einen Verstoß gegen das sächsische Schulgesetz darstellen würde. Darin ist vorgeschrieben, dass „Ziel, Inhalt und Form der Familien- und Sexualerziehung den Eltern rechtzeitig mitzuteilen und mit ihnen zu besprechen“ sind.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











