Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz, zu dem sich die linksextreme Vulkangruppe bekannte, brachte am dritten Januar dieses Jahres mehrere Menschen in Lebensgefahr, wie der Tagesspiegel berichtet. Der Zeitung liegt eine Excel-Tabelle mit 416 Einsätzen der Berliner Feuerwehr im Zusammenhang mit dem Stromausfall vor, von dem rund 100.000 Personen im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf betroffen waren.
Vom 3. bis zum 7. Januar musste die Feuerwehr zu 40 Einsätzen in dem vom Stromausfall betroffenen Gebiet ausrücken, bei denen „ein oder mehrere Patienten auf ein Sauerstoffgerät angewiesen“ waren. Bei 10 dieser Einsätze war ein Notarzt beteiligt. Zudem gab es unter allen Einsätzen der Feuerwehr drei Reanimationen. Zwölf der Einsätze waren mit dem Code „RD1NC“ versehen. Mit dem Code werden Einsätze höchster Dringlichkeit versehen.
Direkte Todesopfer hat der Stromausfall hingegen nach den Erkenntnissen der Behörden nicht gefordert. Bei einer 83-Jährigen, die während des Stromausfalls tot in ihrer Wohnung gefunden wurde, gebe es keine Nachweise dafür, dass ihr Tod mit dem Stromausfall zusammenhängt.
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