In der Serie „Landman“ wird geraucht, gesoffen und Öl gefördert.
Der ehemalige Schauspieler Taylor Sheridan („Sons of Anarchy“) hat sich in den vergangenen sechs Jahren ein Medienimperium aufgebaut, das man in den USA als „Red-State-TV“ bezeichnet: Fernsehen für genau die Amerikaner, die gern Bier trinken, Steaks essen, zu großen Teilen Trump wählen und eine Freiheit lieben, die mehr mit dem Mythos der Vereinigten Staaten zu tun hat als mit der täglichen Realität in den urbanen Zentren.
„Yellowstone“, „Mayor of Kingstown“ und „Tulsa King” sind nur einige der Titel, aus denen das Sheridan-Universum besteht. Die Serien sind weniger politisch, auf keinen Fall rassistisch, aber spannend, hart, nostalgisch bis romantisch. Nur eines sind sie nicht und wollen es auch nicht sein: dem politisch korrekten Zeitgeist verpflichtet.
Und der Erfolg gibt ihm recht: Der US-Streamer Paramount+ (inzwischen auch in Deutschland über Sky zu sehen) setzt so stark auf sie, dass man ihn ohne Sheridans Serien eigentlich schließen könnte.
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