Seit 2022 galt jeder, der direkte Friedensgespräche der EU-Spitze mit Wladimir Putin einforderte, fast als Hochverräter – jetzt dürfte Brüssel endlich bewusst sein, dass der Krieg in der Ukraine ohne Diplomatie nicht zu beenden sein wird. Aktuell bereitet sich die EU-Führung auf ein direktes Gespräch mit Russlands Präsidenten vor – geht aus Äußerungen Costas hervor, die in einem Bericht der Financial Times detailliert wiedergegeben werden und durch offizielle Bestätigungen aus Kiew und Brüssel untermauert sind.
In einer Rede an der Europäischen Universität in Florenz erklärte Costa dazu: „Ich spreche mit den 27 nationalen Führern, um den besten Weg zu finden, uns zu organisieren und auch zu identifizieren, was wir effektiv mit Russland besprechen müssen, wenn der richtige Moment gekommen ist.“
Bereits beim EU-Gipfel im April in Zypern habe Selenskyj die anderen aufgefordert, sich positiv auf Verhandlungen vorzubereiten. Selenskyjs Büro bestätigte laut Financial Times diese Abstimmung. Ein hochrangiger ukrainischer Vertreter betonte die Notwendigkeit stärkerer europäischer Koordination: „Wir brauchen mehr Koordination auf europäischer Ebene – möglicherweise durch einen Sprecher, der im Namen aller Europäer mit Russland sprechen und mehr Druck ausüben kann.“
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