„Wollen wir Trumps Amerika noch zum Freund haben?“ lautete am Montagabend das Thema in der ARD-Sendung „Die 100“. In der Sendung wählen die 100 geladenen Bürger jeweils zwischen zwei Optionen – einer Pro- und einer Contra-Position. Zudem werden von den beiden Journalisten Anna Planken und Tobias Krell Argumente für die eine oder andere Seite geliefert. Moderiert wird die Sendung von Ingo Zamperoni. Wie erklärt nahmen an der Sendung 61 Männer, 37 Frauen sowie 2 diverse Personen teil.
Auch dieses Mal ging es wieder teils hitzig zu. Vor allem kam es dazu, als man etwas abseits des eigentlichen Themas auf die deutsche Migrationspolitik zu sprechen kam. Ein Teilnehmer führte in diesem Zusammenhang „Parasiten“ an, „die uns aussaugen“ wollen. Zugleich erklärte er aber, dass Menschen, die sich in Deutschland integrieren, „herzlich willkommen“ seien. Eine junge Frau entgegnete darauf, dass die Flüchtlinge „unter anderem aufgrund von deutschen Waffen“ überhaupt erst nach Deutschland gekommen seien. Auch Zamperoni sprang ihr hier bei und erklärte, dass die Mehrheit der Migranten, die seit 2015 gekommen seien, mittlerweile in Arbeit seien. Dass jedoch fast die Hälfte keiner sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgeht, erwähnte er nicht.
Im weiteren Verlauf der Sendung wurde auch noch kurz die AfD zum Thema. So erklärte ein Mann, dass das Demokratieverständnis der Amerikaner und das vieler Deutscher durchaus ein unterschiedliches sei. So würde es bei seinen amerikanischen Bekannten auf Unverständnis stoßen, wenn eine Partei ausgegrenzt werde, die nicht verboten sei. Hier konnte ein Teilnehmer offenbar nicht mehr innehalten und rief aus dem Hintergrund: „Das geht gar nicht. Das ist eine Falschaussage“. Dem Mann war offenkundig unklar, woher nun die Empörung komme, und er erklärte sogleich: „Ich bin nicht von der AfD“. „Es hört sich aber so an“, rief der Teilnehmer ihm daraufhin entgegen.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











