Schon das Vorwort zum Buch von Manuel Ostermann „Deutschland ist nicht mehr sicher“ bürgt für Qualität. Ulf Poschardt, freiheitsliebender, streitbarer deutscher Journalist, Publizist und Herausgeber von Welt, Politico und Business Insider, gibt gleich drei Antworten auf die Frage, warum er Polizisten mag: Erstens, weil es ohne Sicherheit keine Freiheit gibt, zweitens, weil sich die Polizei erfolgreich gegen ihr zugeschriebenes schlechtes Image wehrt und drittens, weil auch radikale Liberale niemals auf die Polizei verzichten wollen. „Ich bin stolz auf die aufgeklärte und moderne Polizei in Deutschland und wünsche mir, dass sie endlich die Wertschätzung erhält, die sie verdient“, resümiert der meinungsstarke Journalist.
Manuel Ostermann wäre sicher auch ein guter Politiker. Ob er im Parteienbetrieb unseres Bundestages allerdings eine solche Wirkmacht entfalten könnte, wie als Gewerkschafter, darf angezweifelt werden. Wenn aus Gewerkschaftern Politiker werden, ist dies regelmäßig mit der Häutung des Gewerkschafters zum Parteifunktionär verbunden, Disziplin statt Haltung, aktuelle Beispiele eingeschlossen.
Nicht so der junge Bundespolizist, Familienvater, Personalvertreter und 1. Stellvertretender Vorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft, Manuel Ostermann. Sein Buch kommt nicht hysterisch oder schrill daher, und es ist doch ein Weckruf für all diejenigen, die glauben, es könne so weitergehen, wie bisher. Innenpolitische Kehrtwende, Stärkung der sozialen Infrastruktur, Anerkennung für die Polizeibeschäftigten und ein uneingeschränktes Bekenntnis zu unserer freiheitlichen Demokratie sind seine Kernbotschaften.
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