Der neue Chef der Match Group, Spencer Rascoff, möchte Tinder grundlegend verändern und die App besser an die Bedürfnisse der Generation Z anpassen, berichtet die FAZ. Seiner Ansicht nach reicht es jungen Menschen nicht mehr, nur anhand von Fotos über andere zu entscheiden. Stattdessen wünschen sie sich mehr Authentizität, Informationen über die Persönlichkeit und Möglichkeiten, andere Menschen entspannter kennenzulernen.
Deshalb gibt es neue Funktionen wie Doppel-Dates, Musik-Matching, Astrologie-Filter und einen verbesserten Algorithmus. Außerdem plant Tinder, in Europa künftig Veranstaltungen wie Single-Partys oder Sportevents anzubieten, damit sich Nutzer auch außerhalb der App begegnen können.
Spencer Rascoff probiert alle Tinder-Applikationen persönlich aus – mit Genehmigung seiner Frau. Seine Idee: Das Nutzererlebnis muss besonders für Frauen verbessert werden. Mithilfe einer Gesichtsverifizierung sollen Fake-Profile und Betrugsversuche reduziert werden. Zusätzlich warnt eine KI Nutzer vor möglicherweise unangemessenem Verhalten in Chats.
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