Der Komiker und Schauspieler Hape Kerkeling gab T-Online zum Filmstart von „Extrawurst“ ein Interview. Thema war die Wokeness, darum geht es auch im Film. „Extrawurst“ handelt von einem Tennisclub, der über die Anschaffung eines neuen Grills streitet. Grund dafür ist ein neues türkisches Mitglied im Verein, gespielt von Fahri Yardim, und die Frage, ob es nun eines zweiten Grills bedarf, damit auch Muslime in den Grillgenuss kommen können.
Die Dynamik im Film soll die deutsche Debattenkultur widerspiegeln: Nicht der türkische Tennisspieler fordert hier seinen Halal-Grill ein, sondern ein wokes Pärchen, gespielt von Christoph Maria Herbst und Anja Knauer, fordert eine kultursensiblere Handhabung. Doch auch Hape Kerkeling, der einen überforderten Vereinsleiter spielt, ist Fan der Wokeness.
„Es wird immer so geschimpft auf die sogenannte Wokeness. Ich möchte hier mal eine Lanze für die Wokeness brechen“, sagt Kerkeling. „Wokeness heißt nichts anderes, als dass wir alle sensibler werden für unser Gegenüber und darauf achten, die Grenze des anderen einzuhalten, ihn zu respektieren, nach Möglichkeit nicht zu diskriminieren“, so der Komiker.
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