„Das war gestern Abend für uns ein desaströses Ergebnis. Das muss man einfach so feststellen.“ Mit ungewöhnlich klaren Worten reagiert Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Landeschef, Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzender Daniel Peters bei NIUS Live am Montag auf den historischen Absturz seiner Partei in Sachsen-Anhalt. Dort kam die CDU nur noch auf 17,2 Prozent, während die AfD mit 43,8 Prozent klar stärkste Kraft wurde.
Peters zieht daraus vor allem die Schlussfolgerung, dass der Versuch, einen Wahlkampf auf den Kampf gegen die AfD zuzuspitzen, gescheitert sei. „Für mich ist aber auch die Lehre dabei, dass diese Polarisierung, die wir ja teilweise auch da gesucht haben in Sachsen-Anhalt, letztlich nur der AfD zugutekommt.“
Für seinen eigenen Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern will Daniel Peters daher einen anderen Weg einschlagen. Statt ständig über die AfD und die Bundespolitik zu sprechen, wolle er sich auf Themen wie innere Sicherheit, Wirtschaft, Gesundheitsversorgung und Bildung konzentrieren. Mit Blick auf die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern sagt Peters: „Am 20. September steht ja Friedrich Merz nicht zur Wahl, sondern ich stehe mit den Kandidatinnen und Kandidaten der Union zur Wahl.“
Haushalt 2027: Statements der Fraktionsspitzen von SPD, CDU/CSU und Linke | 07.09.26









