Corona, Kriegsgefahr und kalter Winter: Der Staat macht mit der Angst Politik

vor 6 Monaten

Corona, Kriegsgefahr und kalter Winter: Der Staat macht mit der Angst Politik
Bildquelle: NiUS

In Deutschland wird mit Angst Politik gemacht. Neu ist die Entwicklung nicht. In Krisenzeiten kann das Volk entweder stillgestellt werden mit Almosen oder abgelenkt mit Emotionen. Beide Methoden werden von der Regierung reichlich genutzt. Auch entfernte Notlagen sind der Stoff, aus dem die Regierung Pathos für die Einheimischen gewinnt. Je weiter entfernt die Probleme liegen, desto besser ist es für die inländischen Problemverwalter.

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Mit Angst Politik machen meint aber etwas Anderes. Es meint die Neigung, dem Bürger das Leben als eine Abfolge von Gefahren vorzugaukeln, vor denen nur der Staat schützen kann. Wir sehen es bei den hysterischen Winterwetter-Warnungs-Festspielen. Der Staat will mit Angst herrschen. Angst macht unfrei, und der unfreie Bürger ist der brave Untertan. So gefällt es der Regierung.

Mit Angstpolitik werden aus Normalitäten gefährliche Sensationen. Ein kalter Winter galt lange als normal. Im Winter kann es schneien, im Winter kann es glatt werden auf den Straßen. Viele Länder sind daran gewöhnt, und die Bürger stellen sich darauf ein.

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