In der Corona-Enquete-Kommission des Bundestags treffen grundlegend unterschiedliche Bewertungen der Covid-19-Impfstoffe direkt aufeinander – und auch über die zugrunde gelegten Tatsachen ist man sich nicht immer einig. Positionen, die sich zuvor meist in getrennten Öffentlichkeiten bewegten, stehen sich nun im selben Raum gegenüber. Das Thema der jüngsten öffentlichen Anhörung: „Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems, Impfstrategie und Forschung“.
NIUS rekonstruiert die Positionen, die am Donnerstag rund um die Impfstrategie aufeinanderprallten – ganz ohne Framing: weder in die eine noch in die andere Richtung.
Dr. Helmut Sterz ist promovierter Pharmakologe und war viele Jahre in der Arzneimittelentwicklung tätig, unter anderem bei dem Pharmaunternehmen Pfizer. Dort arbeitete er im Bereich der präklinischen Forschung und der Bewertung von Wirkstoffsicherheit. Auch nach seinem Ausscheiden aus der Industrie verfolgte er die Entwicklung neuer Arzneimittel und Impfstoffe weiterhin aus fachlicher Perspektive. In der Anhörung tritt er als kritischer Experte auf, der insbesondere die regulatorischen und toxikologischen Grundlagen der Covid-19-Impfstoffe infrage stellt.
Sterz entwickelt seine Argumentation als geschlossenes Gegenbild zur bisherigen Pandemiepolitik. Ausgangspunkt ist ein grundlegender Zweifel an der Sicherheit der Impfstoffe: „Die Sicherheit dieser Vakzine wurde vorgetäuscht“, ist er sich sicher.
Seine Kritik richtet sich vor allem auf das Zulassungsverfahren. Nach seiner Darstellung seien zentrale Prüfungen unzureichend durchgeführt worden: „Die Zulassung erfolgte im Schnelldurchgang. Das bedeutete, dass essenzielle Toxizitätsstudien der Schnelligkeit geopfert worden sind – ohne akzeptable Begründungen.“
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