Im Fall des Neuköllner Jugendzentrums, in dem eine junge Frau von Migranten vergewaltigt wurde, zeigt sich ein Muster, das weit über den Einzelfall hinausweist. Wo Übergriffe nicht benannt, sondern aus politischen Gründen relativiert oder verschwiegen werden – immer dann, wenn die Täter Migranten sind –, entsteht ein System des Täterschutzes. Von Köln 2015 bis in linke „Schutzräume“ wie das Conne Island in Leipzig zieht sich eine Linie, an deren Ende vor allem eines steht: der Verlust weiblicher Sicherheit – ermöglicht durch linken Täterschutz.
Es gibt neue Entwicklungen im Fall des Neuköllner Jugendzentrums. Die verantwortliche Mitarbeiterin des Jugendamts wurde inzwischen freigestellt, nachdem sie zuvor lediglich versetzt worden war. Ihr wird vorgeworfen, eine Gruppenvergewaltigung durch muslimische Jugendliche nicht zur Anzeige gebracht zu haben – aus Sorge, damit einen „Generalverdacht“ gegen Migranten zu schüren. Sie ist nicht die Einzige in diesem unfassbaren Fall linken Täterschutzes. Der Fall zieht weitere Kreise: Gegen die Neuköllner Jugendstadträtin Sarah Nagel ermittelt inzwischen die Berliner Staatsanwaltschaft. Der Vorwurf lautet auf Strafvereitelung im Amt.
Der Hintergrund wirkt wie ein Martyrium aus Scharia, der Smartphone-Ära und den Abgründen bunter Willkommenskultur. Das Opfer gibt an, im November 2025 vergewaltigt worden zu sein. Doch dabei blieb es nicht: Der 17-jährige Täter soll die Tat gefilmt und sein Opfer anschließend mit dem Video erpresst haben. Aufgedeckt wurde der Fall erst, nachdem die Geschädigte und ihre Familie Anzeige erstatteten. Inzwischen ist das Jugendzentrum geschlossen.
Das besagte Jugendzentrum in Berlin-Neukölln
Unglaublich: Erst die mediale Aufmerksamkeit führte dazu, dass einer der Täter ein Hausverbot in der Einrichtung erhielt – ein Vierteljahr nach der Tat. Bis dahin konnte er dort weiter ein- und ausgehen und sein Opfer über Monate hinweg unbehelligt demütigen. Erst der Mut des Opfers und seiner Familie sorgte dafür, dass die Scham die Seite wechselte.
Weil Linke die Täter schützten.
Das könnte bei oberflächlicher Betrachtung verwundern. Schließlich ist das Wort „Täterschutz“ in aller Munde. Zuletzt zeigte sich das im Fall der Fernandes-Kampagne, mit der Linke ein im NGO-Komplex ausgebrütetes Zensurgesetz durchdrücken wollen, um politische Kritik und Satire in Form sogenannter Deepfakes hinter der Schere im Kopf zu verbannen.
Als Reaktion auf die Vorwürfe gegen Schauspieler Christian Ulmen hat die für ihre Kastrationsfantasien bekannt gewordene Influencer-Aktivistin Leonie Plaar einem vermeintlichen Täterschutz unter Männern kurzum den Kampf angesagt: „Ich möchte, dass allen Männern, die jetzt irgendetwas von ‚Unschuldsvermutung‘ in Kommentarspalten rotzen, das Wort ‚Täterschützer‘ auf die Stirn tätowiert wird.“
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











