Der neue Landtagspräsident von Sachsen-Anhalt, Tobias Rausch (AfD), könnte schon bald ohne eigenen Dienstwagen dastehen. Der Autobauer BMW hat ein bereits unterbreitetes Leasingangebot überraschend zurückgezogen.
Wie die Landtagsverwaltung gegenüber der Zeit bestätigte, nahm BMW das Angebot am 6. Oktober zurück – ausgerechnet an dem Tag, an dem der 35-jährige AfD-Politiker Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten gewählt wurde. Eine Begründung für die Entscheidung lieferte der Münchner Autokonzern nicht. Zu einzelnen Kundenbeziehungen äußere man sich grundsätzlich nicht, erklärte ein Unternehmenssprecher.
Brisant ist der Vorgang auch vor dem Hintergrund jüngster Äußerungen von BMW-Chef Milan Nedeljković. Dieser hatte sich gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung deutlich gegen „Rechtspopulismus und Nationalismus“ ausgesprochen und vor negativen Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland gewarnt.
LINKS-RUCK IN BERLIN: Diese acht Punkte soll Rot-Grün-Rot zusammenschmieden | LIVESTREAM











