Weil Deutschland unter Fachkräftemangel leidet, wird das übliche politmediale Konsortium nicht müde, immer noch mehr Zuwanderung zu fordern. Ignoriert wird dabei geflissentlich, dass der eigentlich im Land vorhandene Nachwuchs in Ermangelung eines hinreichenden Bildungsstands oft gar nicht in der Lage ist, diese Lücke zu schließen. Die Hochschulen klagen über viele Studienanfänger, die studierberechtigt, aber nicht studierfähig sind. Berufsbildner berichten immer häufiger davon, dass ein erheblicher Teil der Bewerber um eine Ausbildungsstelle nicht ausbildungsfähig ist.
TE hat soeben berichtet: Laut einer Umfrage des Arbeitgeberverbandes „Niedersachsenmetall“ (Verband der Metallindustriellen Niedersachsens e.V.) beklagen fast zwei Drittel der 320 befragten Unternehmen, dass die Qualität der Bewerber um eine Ausbildungsstelle abnehme. Den Bewerbern mangele es an naturwissenschaftlichen und mathematischen Kenntnissen, zudem hätten sie Schwächen bei Sprache, Lesen und Schreiben. Die Betriebe sehen auch Defizite bei Motivation, Disziplin, Belastbarkeit sowie Defizite bei sozialen Kompetenzen, etwa bei Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit.
Frage: Schaut es beim Nachwuchs für den öffentlichen Dienst anders, womöglich besser aus?
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