„13 Fragen“ und ein Außenseiter: Wie der Podcaster Ben Ungeskriptet in einem ZDF-Format gegen die Feinde der Meinungsfreiheit kämpfte

vor 4 Monaten

„13 Fragen“ und ein Außenseiter: Wie der Podcaster Ben Ungeskriptet in einem ZDF-Format gegen die Feinde der Meinungsfreiheit kämpfte
Bildquelle: NiUS

In der jüngsten Folge des ZDF-Diskussionsformats „13 Fragen“ sollte es eigentlich um das Thema Meinungsfreiheit gehen. Statt einer echten Debatte musste sich der Podcaster Ben Ungeskriptet jedoch einem Tribunal der Debattenfeinde stellen – und erklärte seinen Anklägern mit Leichtigkeit, warum Bürger mit unliebsamen Thesen besser nicht aus Debatten ausgeschlossen werden sollten.

Zwei Positionen trafen am Mittwoch in der ZDF-Show aufeinander, als es um das Thema Meinungsfreiheit ging. Die übergeordnete Frage: „Darf man heute gar nichts mehr sagen?“

In dem Format geht es in der Theorie darum, am Ende möglichst einen gemeinsamen Konsens zu finden. Innerhalb von 13 Leitfragen, meist zu polarisierenden Themen, haben die Teilnehmer Zeit, sich zu positionieren. Sie bewegen sich dazu sichtbar im Raum und rücken jeweils vor oder zurück, wenn sie die Redebeiträge der anderen Teilnehmer unterstützen beziehungsweise kritisieren. Sechs Gäste werden in jede Folge geladen, jeweils aufgeteilt in Pro- und Contra-Positionen.

Dieses Mal zu Gast: der Rapper Abbude, Content-Creator und ehemaliger Rechter Vincent, Jurastudentin Carolin Hochstrat, Journalist Constantin Schreiber, Rechtswissenschafts-Professorin Susanne Beck und zu guter Letzt Benjamin Berndt alias Ben Ungeskriptet.

Das „Spielfeld“ bei „13 Fragen“

Der Podcaster und YouTuber wurde vor allem deshalb bekannt, weil er ungeschnittene Interviews mit kontroversen Gästen führt, teilweise stundenlang. Zu Gast waren in der Vergangenheit bereits Salafist Pierre Vogel, der ehemalige Rechtsextremist Erik Ahrens oder der Ex-Hells Angel Fernando S.

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