Rewe zeigt sich gern als moralischer Leuchtturm im Supermarkt: Pride-Flaggen, CSD-Paraden, Diversity-Kampagnen, Hauptsponsor mit Vielfalt beim 1. FC Köln. Und jetzt das: Kauft nicht bei Juden!
Rewe-Händler haben israelische Weine aus dem Sortiment genommen – als Akt politischer Panik. Sie reagieren auf eine Reportage über die Weinkunst Israels, auch mit Reben aus den Siedlungsgebieten. Damit – so die antisemitische Propaganda – vergäre Wein zu Essig. Igittigitt, der Weinstock wächst auf befleckter Erde. Also schnell weg damit. Unsichtbar machen. Da hört Vielfalt auf. Wir sind für Fair Trade überall auf der Welt, aber doch nicht mit Juden!
Das mag kommunikativ bequem sein – verantwortungsvoll ist es nicht, politisch hinnehmbar schon gar nicht. „Kauft nicht bei Juden!“ – das hatten wir schon.
AfD-Parteitag in Erfurt - Tag 1 u.a. mit Wahl zum Parteivorsitz | 04.07.26











