Beate Zschäpe kontaktierte auf ihrer Flucht 12 Mal den Verfassungsschutz – Protokolle sollten verschwinden

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Beate Zschäpe kontaktierte auf ihrer Flucht 12 Mal den Verfassungsschutz – Protokolle sollten verschwinden
Bildquelle: Apollo News

14 Jahre nach dem Ende der Terrorgruppe des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ gibt es neue Enthüllungen rund um das rechtsextreme Trio Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos. Eine Recherche der Bild liefert neue Erkenntnisse zur Flucht von Beate Zschäpe, die selbst nach ihrer Verurteilung im Jahr 2018 zu den Ereignissen schweigt.

So soll Zschäpe während ihrer viertägigen Flucht vor den Behörden im November 2011 insgesamt zwölfmal das Thüringer Amt für Verfassungsschutz (AfV) telefonisch kontaktiert haben. Die Thüringer Landtagsabgeordnete und ehemalige Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses, Dorothea Marx, bestätigte gegenüber der Bild mindestens zehn solcher Anrufe Zschäpes an den Verfassungsschutz.

Nicht überliefert sind jedoch die Gesprächspartner der NSU-Terroristin und die während der Telefonate besprochenen Themen. Auch, was Zschäpe mit den Anrufen erreichen wollte, ist weiterhin nicht bekannt.

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