Erst Henry Nowak, jetzt Stephen Ogilvie – der Kipppunkt in Belfast kommt nicht überraschend!

vor 2 Monaten

Erst Henry Nowak, jetzt Stephen Ogilvie – der Kipppunkt in Belfast kommt nicht überraschend!
Bildquelle: NiUS

Wenn man aktuell nach Großbritannien schaut, sieht man eine Gesellschaft, die mit ihren Nerven am Ende ist. Das Chaos in UK, die Aufstände in Belfast, das alles scheint die logische Konsequenz eines jahrelangen, ideologischen politischen Wegschauens zu sein. Ein 18-Jähriger wird auf grausamste Weise ermordet. Während er stirbt, legen ihm Polizisten Handschellen um die blutleeren Hände und lesen ihm seine Rechte vor, während sein Mörder hofiert wird.

Ein als Asylbewerber eingereister Sudanese versucht auf offener Straße einen Mann zu enthaupten. Es sind Zustände, die von einer absoluten Verrohung unserer zivilisatorischen Standards zeugen. Wo sind eigentlich all die moralingeschmückten Haltungsbürger, die bei George Floyd das Knie gebeugt haben? Die zu Millionen auf die Straßen gegangen sind? Ihr Schweigen ist ohrenbetäubend.

Der Kipppunkt, den wir aktuell in Belfast sehen, sollte für niemanden überraschend kommen. Nichtsdestotrotz: Dass aktuell in Belfast Häuser markiert und attackiert werden, in denen Migranten leben, ist keine Lösung, sondern ausländerfeindliche Kriminalität, die nur noch mehr Hass und Spaltung sät. Aber wer die Augen vor der Realität verschließt, darf sich über Bilder wie diese nicht wundern.

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