Javier Milei hat bei seinem Amtsantritt im Dezember 2023 als Präsident Argentiniens ein beispiellos heruntergewirtschaftetes, von Korruption und Misswirtschaft zerfressenes, eigentlich schon bankrottes Land übernommen. Durch seine radikalen Reformen hat er in seinem ersten Jahr im Amt die horrende Inflation eingedämmt und den Staatshaushalt saniert. Vor allem aber hat er den Argentiniern Hoffnung auf eine bessere Zukunft gegeben. Grund genug, nachzusehen, wie zwei argentinische Zeitungen (hier und hier) und ein spanischer Volkswirt das erste Jahr Mileis bewerten.
2024 war für Argentinien ein Jahr tiefgreifender Veränderungen. 2025 könnte, nach der Einschätzung der Zeitungen, das Jahr der Normalisierung werden. Das Jahr, in dem Grundlagen für eine stabilere und berechenbarere Zukunft gelegt werden könnten.
Javier Milei hat nach Ansicht der liberal-konservativen La Nación allen Grund auf das bisher Erreichte stolz zu sein. Er habe eine notorisch turbulente Wirtschaft stabilisiert und die Inflation, die am Beginn seiner Amtszeit wegen der Abwertung des Pesos kurzfristig gestiegen war, auf rekordverdächtige Werte abgesenkt. Auch das Defizit wandelte er in einen Haushaltsüberschuss. Die vorherige Regierung unter Alberto Fernández hatte den Haushalt, wie alle Regierungen vor ihm, hauptsächlich durch die Druckerpresse finanziert.
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