Strukturförderung in Brandenburg: Profitiert Antifa-Aktivist Stefan Pelzer von Steuergeldern?

vor 11 Monaten

Strukturförderung in Brandenburg: Profitiert Antifa-Aktivist Stefan Pelzer von Steuergeldern?
Bildquelle: NiUS

Bereichert sich der Störer des Weidel-Interviews an Steuergeld? Eine Kleine Anfrage der AfD-Abgeordneten Fabian Jank und Daniel Münschke im Landtag Brandenburg beweist: Über eine halbe Million Euro Steuergelder flossen in das Projekt „Wilde Zukunft“. Damit jedenfalls mittelbar verbunden: der Antifa-Aktivist Stefan Pelzer vom „Zentrum für Politische Schönheit“.

Er ist mutmaßlich der Mann, der am Nachmittag des 21. Juli mit dem „Adenauer SRP+“-Bus in der Nähe des Bundestages vorfährt und die Umgebung mit der Zeile „Scheiß AfD“ beschallt. Auf der Seite des Digitalfestivals re:publica wird er als „Eskalationsbeauftragter“ des „Zentrums für Politische Schönheit“ geführt, der sich bei Aktionen vor allem darum kümmere, „dass es ausreichend Stress gibt und die Zuschauer:innen auf ihre Kosten kommen“.

Pelzer vor seinem ganzen Stolz: dem Bus, der das Weidel-Interview störte

Wenn Pelzer nicht gerade dabei ist, den öffentlichen Raum mit seinem Gefährt zu belästigen, versucht er, linke Projekte wie die „Wilde Zukunft“ in Brandenburg voranzubringen. In Muckwar und Drebkau sollen im Rahmen des Förderprogramms „Strukturentwicklung Lausitz“ langfristig links-alternative Rückzugsorte entstehen. Auf dem Gelände des Festivals „Wilde Möhre“ soll das Geld in Bühnen und Co. investiert werden. Noch viel teurer wird es für den Steuerzahler jedoch beim Umbau der alten Ziegelei in Muckwar. Dort soll laut Festivalbetreiber Alexander Dettke ein „Erholungsort für erwachsen gewordene Raver“ entstehen. Die dafür bereitgestellte Fördersumme: 14 Millionen Euro.

Weiter heißt es, die Ziegelei „soll mit ihren charakteristischen Gebäuden, ihren beiden Baggerseen und der wunderschönen Lausitzer Natur mittels einer innovativen Kombination aus Industriekultur, Tourismus, kulturellem Rahmenprogramm und Erholungsangeboten zum Strukturwandel beitragen“. Es soll ein Begegnungsort „zum Wachsen“ werden – für Paare, Singles, Familien und Projektgruppen.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel