Der Arzt und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen war am Dienstagmorgen in der WM-Sendung Breakfast Club auf MagentaTV zu Gast. Thema des Gesprächs war unter anderem die anhaltend hohe Hitze in den Gastgeberländern der Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA. Obwohl anhaltende Sommerhitze auch in den nördlichen Bundesstaaten der USA ein normales Phänomen ist, bemühte sich Hirschhausen, einen vagen Zusammenhang mit dem Klimawandel herzustellen.
Da die Hitze bei der WM in Form der fest eingeführten Trinkpausen auch einen Einfluss auf das Spiel selbst hat, sieht Hirschhausen die Möglichkeit, dass dem Fußball wegen des Klimawandels noch drastischere Änderungen bevorstehen. Als mögliches Beispiel nannte er eine Änderung der Hauptanstoßzeit an einem Bundesliga-Wochenende.
„Am Samstag um 15:30 Uhr anzustoßen. Das wird in Deutschland nach vorne heraus infrage gestellt werden müssen“, sagte Hirschhausen. Wenn die Politik der Reduktion von Treibhausgasen nicht die oberste Priorität zukommen lasse, drohe eine völlige Veränderung der Fußballkultur. „Alle unsere Rituale rund um Fußball sind in Gefahr“, spitzte er zu. „Guten Fußball gibt es nur auf einem gesunden Erdball“.
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