Die AfD ist Volkspartei geworden: Mit Arroganz werden die etablierten Parteien nichts daran ändern

vor etwa 2 Monaten

Die AfD ist Volkspartei geworden: Mit Arroganz werden die etablierten Parteien nichts daran ändern
Bildquelle: NiUS

Die AfD ist zur Volkspartei geworden. Diesen Status hat sie noch nicht lange. Volkspartei meint nicht, dass das ganze Volk hinter ihr steht. Weite Teile der Bevölkerung lehnen die Alternative für Deutschland ab. Der AfD ist es aber gelungen, sich im gesamten Volk zu verankern – bei Alten und Jungen, Frauen und Männern, Arbeitern, Selbständigen und Unternehmern, im Osten wie im Westen.

Der Selbstbetrug der älteren Parteien besteht darin, die AfD für eine temporäre Erscheinung zu halten. Diese etablierte Mischung aus Alarmismus und Arroganz lässt die AfD weiter anwachsen. Zu viele konkurrierende Parteien verübeln es dem Volk, wenn es die eigenen Interessen energisch einfordert. Genau deshalb konnte die AfD zur neuen Volkspartei werden.

Die AfD konnte sich in fast allen Parlamenten des Landes fest etablieren.

Erst hieß es, die AfD sei eine reine Protestpartei. Das ist sie nicht mehr. Sie hat programmatisch treue Wähler – und sie bindet neue Milieus. Als Arbeiterpartei hat sie die SPD abgelöst. Die SPD zahlt einen hohen Preis für den Marsch ins woke Randgebiet. Dort lauern moralische Bonuspunkte, aber keine Mehrheiten. Die SPD will keine Arbeiterpartei mehr sein. Die AfD will es sein.

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